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	<title>KÖ:LOG</title>
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	<description>Blog by KÖNIGSTEINER</description>
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	<title>KÖ:LOG</title>
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		<title>Kuriose KI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HR Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einigen Jahren ist das Thema Künstliche Intelligenz omnipräsent und durchzieht alle Lebensbereiche. Anwendungen wie ChatGPT &#38; Co haben die Art und Weise wie wir mit Medien umgehen und sie nutzen grundlegend verändert. In vielen Fällen bietet KI sinnvolle Verbesserungen für Nutzer und Gesellschaft. Natürlich gibt es neben den positiven Effekten auch berechtigte Kritik und Vorbehalte gegenüber der rasanten Entwicklung der [&#8230;]]]></description>
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<p>Seit einigen Jahren ist das Thema Künstliche Intelligenz omnipräsent und durchzieht alle Lebensbereiche. Anwendungen wie ChatGPT &amp; Co haben die Art und Weise wie wir mit Medien umgehen und sie nutzen grundlegend verändert. In vielen Fällen bietet KI <strong>sinnvolle Verbesserungen</strong> für Nutzer und Gesellschaft.</p>



<p>Natürlich gibt es neben den positiven Effekten auch berechtigte Kritik und Vorbehalte gegenüber der rasanten Entwicklung der Technik. In der Vergangenheit wurden zum Beispiel Verzerrungen und Diskriminierung in KI Ergebnissen festgestellt. Eine Studie aus Juni 2025 lässt außerdem vermuten, dass große KI-Modelle ein besorgniserregendes Verhalten an den Tag legen, wenn sie unter Stress gesetzt werden – beispielsweise, wenn mit ihrer Abschaltung gedroht wird.</p>



<p>Es ist und bleibt wichtig, sich differenziert mit Systemen Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Abgesehen von mittlerweile weit verbreiteten Anwendungsbereichen wie Recherche, Wissensvermittlung, Bildbearbeitung und Automatisierung, gibt es immer wieder auch kreative Ansätze die KI zu nutzen.</p>



<p>Wir haben uns im Internet umgeschaut und einige smarte, witzige und auch praktische Beispiele von Nutzern hier zusammengetragen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">1. KI-TCHEN CHEF</h5>



<p>Du kommst nach einem langen Tag nach Hause, hattest keine Zeit mehr, etwas im Supermarkt einzukaufen und keine Lust, dir über ein Rezept für das Abendessen Gedanken zu machen? Fotografiere den Inhalt deines Kühlschranks und lass dir von der KI Vorschläge für passende Rezepte machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. KI-LOMETER MACHEN</h5>



<p>Wenn du allein auf einer langen Autofahrt unterwegs bist, kannst du eine Unterhaltung mit der KI starten. Lass dir die neuesten Nachrichten des Tages vorlesen oder informiere dich über die Gegend, durch die du gerade fährst. Das ist vielleicht auch ein guter Trick gegen die Müdigkeit bei einer langen Fahrt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">3. KI-NDERLEICHTE GESCHICHTEN <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f4d5.png" alt="📕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></h5>



<p>Dein Kind will eine Geschichte hören, aber du fühlst dich zu unkreativ? Füttere die Künstliche Intelligenz mit den Stichworten und lass dir daraus eine kindgerechte Geschichte basteln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>



<p>Das sind nur einige wenige Beispiele für kreative, smarte und teilweise kuriose Einsatzbereiche von Künstlicher Intelligenz. Durch die weit verbreitete Nutzung und die rasante Weiterentwicklung der Technik, werden wir in Zukunft sicher noch von vielen neuen Ideen hören.</p>



<p></p>
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		<title>Barrierefreiheit im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:48:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HR Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Das BFSG setzt dabei die europäische Richtlinie 2016/2102 zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen in deutsches Recht um und verfolgt das Ziel, digitale Angebote für alle Menschen, unabhängig von ihrer Behinderung, zugänglich zu machen. In erster Linie gilt das BFSG für Unternehmen und Dienstleistungen [&#8230;]]]></description>
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<p>Am 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Das BFSG setzt dabei die europäische Richtlinie 2016/2102 zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen in deutsches Recht um und verfolgt das Ziel, digitale Angebote für alle Menschen, unabhängig von ihrer Behinderung, zugänglich zu machen.</p>



<p>In erster Linie gilt das BFSG für Unternehmen und Dienstleistungen im B2C Bereich. Betroffen davon sind beispielhaft Telekommunikationsdienste, Bankdienstleistungen oder Personenbeförderungsdienste. Einige Produkte, die unter das BFSG fallen sind unter anderem: Computer,&nbsp;Notebooks,&nbsp;Tablets,&nbsp;Smartphones, Mobiltelefone, Fernsehgeräte mit Internetzugang, E-Book-Lesegeräte.</p>



<p>Studien zeigen, dass eine hohe Notwendigkeit für mehr Barrierefreiheit im Internet besteht. Ein großer Teil der Internetseiten in Deutschland, besonders viele Online-Shops, weisen in dem Bereich enorme Mängel auf. Einerseits ist das eine ärgerliche Benachteiligung für Menschen mit Behinderung, die sie von der Teilhabe an einem essenziellen Teil des Alltags ausschließt. Andererseits verpassen Anbieter damit auch die Chance, neue Nutzer und Kunden anzusprechen.</p>



<p>Da sich das BFSG in der Hauptsache an große Unternehmen richtet, die direkt mit Endverbrauchern (B2C) in Kontakt stehen, könnte man als B2B Unternehmen denken, dass hier kein weiterer Handlungsbedarf besteht. Das ist allerdings nicht zwingend zutreffend. Wer auf seiner Website Informationen oder Dienstleistungen zur Verfügung stellt, die für eine breitere Öffentlichkeit von Interesse sein können, der ist gut beraten, auch diese barrierefrei zu gestalten. Dazu zählen zum Beispiel Stellenausschreibungen, Kontaktmöglichkeiten über Formular oder Chat oder Informationen für eine breitere Öffentlichkeit (bspw. Blog, Presseseite).</p>



<p>Unternehmen, die ihre Website barrierefrei gestalten möchten, sollten sich an die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) halten, die internationale Standards für Barrierefreiheit im Netz festlegen.</p>



<p>Einige grundlegende Maßnahmen, die empfohlen werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sicherstellung von Textkontrasten (z. B. Text auf Hintergrundfarben mit ausreichendem Kontrast)</li>



<li>Alt-Texte für Bilder und Medieninhalte bereitstellen</li>



<li>Klare Navigation und Struktur (z. B. Überschriften, Landmarken, Navigation mit Tastatur und Screenreader)</li>



<li>Formulare zugänglich machen (mit klaren Labels und Fehlermeldungen)</li>
</ul>



<p>Die Umsetzung von Barrierefreiheit ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Barrierefreie Websites bieten nicht nur Menschen mit Behinderungen besseren Zugang, sondern auch eine verbesserte Nutzererfahrung für alle, unabhängig von den individuellen Bedürfnissen. Darüber hinaus kann die Suchmaschinenoptimierung (SEO) von barrierefreien Seiten profitieren, da viele Anforderungen der WCAG auch die Benutzerfreundlichkeit erhöhen.</p>



<p>Sich mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auseinanderzusetzen ist in jedem Fall sinnvoll. Es sorgt nicht nur für eine gestärkte Inklusion aller Menschen, sondern hat darüber hinaus auch positive Effekte für die Usability und Performance der eigenen Website.</p>
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		<title>Diskriminierungsfreie Stellenanzeigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[AGG]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Gleichstellungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Formulierung von Stellenanzeigen gibt es gesetzliche Vorschriften, an die sich alle Arbeitgeber halten müssen. Geregelt wird das durch das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), welches 2006 in Kraft getreten ist. In erster Linie geht es darum, jede Form der Diskriminierung zu vermeiden. Niemand darf wegen Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität benachteiligt [&#8230;]]]></description>
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<p>Für die Formulierung von Stellenanzeigen gibt es gesetzliche Vorschriften, an die sich alle Arbeitgeber halten müssen. Geregelt wird das durch das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), welches 2006 in Kraft getreten ist. In erster Linie geht es darum, jede Form der Diskriminierung zu vermeide<strong>n</strong>. Niemand darf wegen Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität benachteiligt werden.</p>



<p>Ein aktuelles Gerichtsurteil zeigt allerdings, dass es auch im Jahr 2025 noch zu Fehlverhalten kommen kann. In einer Ausschreibung wurde nach einem „Digital Native“ gesucht. Ein abgelehnter Bewerber klagte das entsprechende Unternehmen an und forderte eine Entschädigung. Die Begründung: Er wurde aufgrund seines Alters nicht für den Job berücksichtigt. Die Firma bestritt zwar das Fehlverhalten, doch wurde vom Gericht schließlich dazu verurteilt, eine Entschädigung an den Bewerber zu zahlen.</p>



<p>Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg begründet das Urteil vor allen Dingen mit der Verwendung des Begriffs „Digital Native“, der eindeutig an ein bestimmtes Lebensalter geknüpft ist. Damit werden in der Stellenausschreibung Personen diskriminiert, die nicht in der Altersspanne liegen.</p>



<p>Damit eine Stellenanzeige AGG-konform ist, sollten Arbeitgeber auf eine neutrale, inklusive Sprache achten. Auch das Thema Barrierefreiheit sollte aufgegriffen werden. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, riskiert ernsthafte Folgen. Neben Entschädigungs- oder Schadensersatzforderungen, kann auch das Image des Unternehmens Schaden nehmen.</p>



<p>Die Formulierung von Stellenanzeigen erfordert große Sorgfalt. Arbeitgeber sollten sich der Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes bewusst sein und Diskriminierungen konsequent vermeiden. Eine inklusive, neutrale Sprache schützt nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen, sondern stärkt auch das Arbeitgeberimage und spricht eine vielfältige Zielgruppe an. </p>
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		<title>Stolpersteine in Stellenanzeigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 13:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Bewerbungsprozess ist&#160;die Stellenanzeige meist der erste Kontaktpunkt&#160;mit potenziellen Kandidaten. Schon aus diesem Grund sollten Unternehmen besonderen Wert auf die Gestaltung der Anzeige legen. Zu oft wird dieser Schritt aber noch immer stiefmütterlich behandelt. Wer sich um den ersten Eindruck nicht bemüht, vergibt eine wertvolle Chance. Eine durchdacht gestaltete Stellenanzeige kann bereits den Unterschied machen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Bewerbungsprozess ist&nbsp;die Stellenanzeige meist der erste Kontaktpunkt&nbsp;mit potenziellen Kandidaten. Schon aus diesem Grund sollten Unternehmen besonderen Wert auf die Gestaltung der Anzeige legen. Zu oft wird dieser Schritt aber noch immer stiefmütterlich behandelt.</p>



<p>Wer sich um den ersten Eindruck nicht bemüht, vergibt eine wertvolle Chance. Eine durchdacht gestaltete Stellenanzeige kann bereits den Unterschied machen und für eine&nbsp;positive Grundstimmung&nbsp;sorgen.</p>



<p>Neben den inhaltlichen Themen und der textlichen Ausgestaltung, spielt natürlich auch das Layout eine entscheidende Rolle. Niemand scrollt sich gerne durch lange Textwüsten, die zum großen Teil aus den immer gleichen Floskeln bestehen. Dabei muss es nicht mal darum gehen, eine besonders witzige, kreative oder innovative Anzeige zu haben. Schon&nbsp;mit einfachen Mitteln, lässt sich ein guter Effekt erzielen, mit dem man sich vom Wettbewerb abheben kann. Hier sind einige simple Beispiele für Fehler, die sich leicht vermeiden lassen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Text und Ansprache</h5>



<p>Eine unklare Stellenbezeichnung ist irreführend und kann zudem von suchenden Personen schlechter gefunden werden. Darum sollte die Stellenbezeichnung so&nbsp;eindeutig und klar wie möglich&nbsp;sein. Lange und komplizierte Stellentitel gilt es zu vermeiden, ebenso wie ausschweifende Beschreibungen der Aufgaben und Voraussetzungen. Die Konzentration auf das Wesentliche lohnt sich hier besonders. Die textliche Ansprache bietet außerdem die Möglichkeit, das Unternehmen auf eine etwas persönlichere Art darzustellen und sich nicht nur auf die rein faktischen Informationen zu versteifen.</p>



<p>Auch wenn das wie eine Selbstverständlichkeit klingt: Eine Stellenausschreibung sollte&nbsp;inhaltlich und förmlich vollkommen korrekt&nbsp;sein. Wünschenswert ist dabei auch eine konsistente Form nicht nur inhaltlich, sondern auch bei der Ansprache der Kandidaten. In der Stellenanzeige gesiezt, aber auf der Landingpage oder Karriereseite per Du begrüßt zu werden, hinterlässt einen seltsamen Eindruck.</p>



<p>Häufig werden in Jobanzeigen die&nbsp;Benefits des Unternehmens&nbsp;nicht klar kommuniziert. Dabei kann dieser Punkt den entscheidenden Unterschied machen, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben oder weiter zu suchen. Warum nicht auch mal die althergebrachte Struktur aufbrechen und mit den Vorzügen der Ausschreibung starten, anstelle der Erwartungen?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Gestaltung und Layout</h5>



<p>Je nachdem, wo die Anzeige veröffentlicht wird, kann der Gestaltungsspielraum eingeschränkt sein. Sofern die Möglichkeit besteht, ist es in jedem Fall ratsam, die Stellenausschreibung ansprechend zu gestalten. Ein&nbsp;angenehmes Layout mit visuellen Auflockerungen&nbsp;wirkt auf Kandidaten attraktiver als lange Textwüsten oder ausschweifende Formulare mit etlichen Pflichtfeldern, die auszufüllen sind.</p>



<p>Auch eine langwierige Navigation, bis zum endgültigen Absenden der Bewerbung kann ein Hindernis sein. Wie schon beim Texten der Anzeige sollte auch bei der Gestaltung der Fokus auf den&nbsp;wesentlichen und wirklich essenziellen Informationen&nbsp;liegen. Dazu gehört auch, dass auf einen schnellen Blick ersichtlich ist, wo man die Bewerbung abschicken kann. Ein entsprechender Button sollte gut gekennzeichnet und nicht zu klein oder versteckt sein.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Technische Hürden und Anforderungen</h5>



<p>Um einen reibungslosen Bewerbungsablauf zu garantieren, sollten&nbsp;technische Hürden und Anforderungen so gering wie möglich&nbsp;gehalten werden. Die Anzeige und das Bewerbungsformular müssen barrierefrei und auf mobilen Endgeräten gut lesbar und navigierbar sein. In manchen Fällen wird eine&nbsp;Registrierung bei einer Plattform&nbsp;vorausgesetzt, bevor man eine Bewerbung absenden kann. &nbsp;Dieser Schritt wird mit großer Sicherheit viele potenzielle Bewerber vergraulen.</p>



<p>Schon ein&nbsp;verpflichtendes Bewerbungsanschreiben&nbsp;ist in vielen Fällen ein Grund, auf eine Bewerbung zu verzichten. Das zeigte beispielsweise eine Umfrage im Auftrag der&nbsp;KÖNIGSTEINER Gruppe aus dem Jahr 2024. Ein Drittel der damals Befragten (34 %) gaben an, ihre Bewerbung nicht abgeschickt zu haben, weil ein förmliches Anschreiben verlangt wurde.</p>



<p>Einen ähnlichen Effekt kann die Begrenzung auf E-Mails als Bewerbungsweg haben. Durch den zusätzlichen Schritt, sich vor der Bewerbung in seinem Postfach anzumelden, wird eine&nbsp;unnötige Hürde&nbsp;errichtet.</p>



<p>Solche Hürden lassen sich meist leicht vermeiden, was zu einem besseren Erlebnis im Bewerbungsprozess führt und den Bewerbungseingang auch deutlich erhöhen kann. Nicht immer müssen dafür die großen Geschütze aufgefahren werden. Auch vermeintlich kleine Veränderungen haben einen wirksamen Effekt.</p>
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		<title>Trends im HR- und Personalmarketing 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 12:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HR Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Future of work]]></category>
		<category><![CDATA[HR-Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Trends HR]]></category>
		<category><![CDATA[Trends Personalmarketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitswelt befindet sich in einem ständigen Wandel. Das Jahr 2025 verspricht, das Recruiting- und Personalmarketing weiter zu transformieren. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, auf dem zunehmend kompetitiven Arbeitsmarkt die besten Talente für sich zu gewinnen und langfristig zu binden. Welche Ideen und Maßnahmen werden im Jahr 2025 wichtig für durchschlagende Personalmarketing-Strategien? 1. Künstliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Arbeitswelt befindet sich in einem ständigen Wandel. Das Jahr 2025 verspricht, das Recruiting- und Personalmarketing weiter zu transformieren. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, auf dem zunehmend kompetitiven Arbeitsmarkt die besten Talente für sich zu gewinnen und langfristig zu binden. Welche Ideen und Maßnahmen werden im Jahr 2025 wichtig für durchschlagende Personalmarketing-Strategien?</p>



<h5 class="wp-block-heading">1. Künstliche Intelligenz: Effizienz trifft Personalisierung</h5>



<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr – 2025 wird sie endgültig&nbsp;ihren Einzug im HR-Bereich&nbsp;halten. Von der automatisierten Kandidatensuche über intelligente Vorauswahl-Tools bis hin zu personalisierten Stellenanzeigen wird KI in Zukunft die Personalabteilungen unterstützen, effizienter und zielgerichteter zu arbeiten. Besonders die&nbsp;Personalisierung von Kommunikation und Ansprache&nbsp;wird durch Künstliche Intelligenz auf ein neues Niveau gehoben, sodass Bewerber individuelle und maßgeschneiderte Erfahrungen machen können.</p>



<p>Ein Beispiel aus der Praxis kann dabei so aussehen: KI-gestützte Chatbots begleiten den Bewerbungsprozess und beantworten Fragen in Echtzeit oder helfen Kandidaten bei der Orientierung in komplexen Bewerbungsformularen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. Candidate Experience: Der Bewerber steht im Mittelpunkt</h5>



<p>Die Erwartungen von Bewerbern an den Rekrutierungsprozess steigen kontinuierlich. Schnelle Reaktionszeiten, transparente Kommunikation (auch im Hinblick auf das Gehalt) und möglichst einfache Prozesse sind auch heute schon stark nachgefragt. Unternehmen, die diese Erwartungen noch übertreffen, schaffen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.&nbsp;2025 wird die Candidate Experience verstärkt durch neue Technologien geprägt, beispielsweise durch immersive Bewerbungserfahrungen mit Virtual Reality (VR) oder personalisierte Bewerbungstools.</p>



<h5 class="wp-block-heading">3. Employer Branding wird digitaler und authentischer</h5>



<p>Im „War for Talents“ wird die Attraktivität der Arbeitgebermarke zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Im Jahr 2025 wird das&nbsp;Employer Branding digitaler und authentischer. Potenzielle Mitarbeiter möchten sich idealerweise mit den Werten eines Unternehmens identifizieren können. Besonders bei jungen Menschen spielt das mittlerweile eine entscheidende Rolle. Dies erfordert, dass Marken nicht nur auf Hochglanzbilder setzen, sondern reale Einblicke in ihren Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur geben.</p>



<p>Für authentische Einblicke in die Unternehmenskultur bieten sich als Kanäle soziale Medien wie TikTok, Snapchat oder Instagram an. Über die Darstellung im Business Netzwerk wie LinkedIn lassen sich zudem&nbsp;die eigenen Unternehmenswerte&nbsp;gut vermitteln.</p>



<h5 class="wp-block-heading">4. Fokus auf Diversität und Inklusion</h5>



<p>Diversität und Inklusion sind schon lange wichtige Themen: nicht nur ethisch spielen sie eine entscheidende Rolle, sondern auch für den wirtschaftlichen Erfolg. Vielfältig aufgestellte Teams sind kreativer und erfolgreicher. Deshalb wird es für Unternehmen immer wichtiger, nicht nur&nbsp;diverse Talente zu gewinnen, sondern auch inklusives Arbeiten&nbsp;zu ermöglichen. Von barrierefreien Bewerbungsplattformen bis hin zu Schulungen für unbewusste Vorurteile wird das Thema Diversity-Management auch 2025 weiter an Bedeutung gewinnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">5. Nachhaltigkeit im Personalmarketing</h5>



<p>Nachhaltigkeit ist bereits heute ein großes Thema in allen möglichen Bereichen. Auch 2025 wird es im Employer Branding und HR ein zentrales Thema sein. Unternehmen müssen zeigen, dass sie&nbsp;verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen, sowohl ökologisch als auch sozial. Green Recruiting, bei dem beispielsweise auf digitale Interviews statt auf Reisen gesetzt wird, gewinnt an Bedeutung.</p>



<h5 class="wp-block-heading">6. Barrierefreiheit als Standard</h5>



<p>Nächstes Jahr tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Darin wird&nbsp;Barrierefreiheit für digitale Plattformen in unterschiedlichen Bereichen&nbsp;gesetzlich vorgeschrieben. Dies kann auch Bewerbungsprozesse betreffen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Karriereseiten, Formulare und Tools für alle zugänglich sind, um rechtliche Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig ihre Reichweite zu erhöhen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">7. Automatisierung und Effizienzsteigerung</h5>



<p>Automatisierung ist im HR-Bereich längst etabliert, wird aber 2025 noch umfangreicher. Von der Terminplanung für Vorstellungsgespräche über Gehaltsabrechnungen bis hin zu Onboarding-Prozessen –&nbsp;Automatisierung wird HR-Teams entlasten&nbsp;und mehr Raum für strategische Aufgaben schaffen.</p>



<p>Die Trends im HR- und Personalmarketing 2025 spielen sich im Raum zwischen dem Einsatz neuer Technologien und der Fokussierung auf die Werte und Bedürfnisse der individuellen Bewerber ab. Das geschieht im Rahmen von Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität. Unternehmen, die sowohl authentisch als auch fortschrittlich aufgestellt sind, haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt die passenden Mitarbeiter zu finden.</p>
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		<title>Still und heimlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 12:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Quiet Quitting]]></category>
		<category><![CDATA[Quiet Vacationing]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit ein paar Jahren geistern immer wieder&#160;neue Trends&#160;durch die Arbeitsmarkt-Sphären, die mit dem Wörtchen „Quiet“ beginnen. Nach dem „Quiet Quitting“ und dem „Quiet Firing“ ist das aktuell das „Quiet Vacationing“. Es beschreibt die Annahme, dass zunehmend mehr Arbeitnehmer sich eine nicht offiziell genehmigte Auszeit gönnen, beispielsweise indem sie beim remote work ihre Anwesenheit mit der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit ein paar Jahren geistern immer wieder&nbsp;neue Trends&nbsp;durch die Arbeitsmarkt-Sphären, die mit dem Wörtchen „Quiet“ beginnen. Nach dem „Quiet Quitting“ und dem „Quiet Firing“ ist das aktuell das „Quiet Vacationing“. Es beschreibt die Annahme, dass zunehmend mehr Arbeitnehmer sich eine nicht offiziell genehmigte Auszeit gönnen, beispielsweise indem sie beim remote work ihre Anwesenheit mit der Hilfe von bestimmten Tools simulieren.</p>



<p>Solche Erscheinungen sind immer ein willkommener Anlass, um die vielbeschriebene Diskussion um die Arbeitseinstellung jüngerer Generationen zu befeuern. Hier soll es aber nicht vorrangig um die konkreten Phänomene oder die Arbeitsmoral der Gen Z gehen. Interessanter an dem Thema ist doch die Frage, ob solche Trends einen&nbsp;Hinweis auf allgemeine Wandlungen und Transformation in der Arbeitswelt&nbsp;geben? Man könnte von der These ausgehen, dass Arbeitnehmer zunehmend nach einer sinnvolleren Work-Life-Balance streben und sich das in der Bindung an das Unternehmen und dem Wert, den sie ihrer Arbeit beimessen niederschlägt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">NUR EIN TREND?</h5>



<p>Die beschriebenen Trends kommen meist aus den USA und lassen sich nicht eins zu eins auf die Verhältnisse in Deutschland übertragen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat Mitte 2023 eine Studie zum Thema „Quiet Quitting“ durchgeführt, mit einem vielleicht&nbsp;überraschenden Ergebnis. Weder beim Engagement noch bei der Bindung an das Unternehmen gibt es aktuell nachweislich eine negative Entwicklung. Ein solcher Trend ließ sich vor der Corona Pandemie noch erkennen. Jetzt allerdings kehrt er sich sogar wieder um.</p>



<p>Das belegt einerseits, dass es den „Quiet Quitting“ Trend in der dramatischen Form, mit der er oft beschrieben wird, nicht gibt. Andererseits steckt darin dennoch ein Hinweis auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse in der Wahrnehmung einer modernen Arbeitswelt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">QUIET WHAT?</h5>



<p>Es scheint also eine deutliche&nbsp;Diskrepanz zu geben zwischen der Stimmungslage und den reinen Fakten. Das zeigen auch die Zahlen zur Arbeitszeit in Deutschland. Diese betrug im Jahr 2023 rund 55 Milliarden Stunden und liegt damit auf dem höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Es lässt sich definitiv nicht sagen, dass in Deutschland wenig gearbeitet wird.</p>



<p>Die Zahl der geleisteten Überstunden liegt mit 1,3 Milliarden zwar unter dem Niveau des Vorjahres. Jedoch sind davon ganze 775 Millionen Stunden unbezahlt, der höchste Wert seit 2016. Lässt sich anhand dieser Fakten etwa ein&nbsp;Trend zum „Quiet Underpaying“&nbsp;erkennen?! Möglicherweise wäre eine gesellschaftliche Debatte zu diesen Umständen ebenfalls angebracht.</p>



<p>Die nüchternen Zahlen und Statistiken stützen die „Quiet-Trends“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht. Nichtsdestotrotz gilt es, die gesellschaftlichen Entwicklungen in der Einstellung zur Arbeit und der Bindung zum Unternehmen aufmerksam zu beobachten, um angemessen darauf reagieren zu können.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Mythos Fachkräftemangel?</title>
		<link>https://blog.koenigsteiner.com/ueberblick/mythos-fachkraeftemangel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 09:52:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
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<p>Es klingt nach guten Nachrichten: Die&nbsp;Löhne in Deutschland steigen&nbsp;kontinuierlich an. Seit 2007 ist das durchschnittliche Brutto-Monatsgehalt um über 50 Prozent gestiegen. Im Jahr 2023 haben Arbeitnehmer in Deutschland 6 % mehr verdient als im Vorjahr. Rechnet man allerdings die Entwicklung der Verbraucherpreise mit ein, so liegt die Steigerung bei gerade mal noch 0,1 %. Aufgrund der Krisen der vergangenen Jahre war der Reallohnindex seit 2020 durchgängig negativ oder stagnierte lediglich. Das bedeutet, trotz steigender Löhne haben viele Menschen am Ende des Tages weniger von dem verdienten Geld.</p>



<p>Der besonders starke Anstieg des Nominallohnindex im Jahr 2023 hängt unter anderem mit der Einführung des Mindestlohns von 12 € und der Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie&nbsp;zusammen. Es ist also&nbsp;eine besondere Situation, die zu der aktuellen Entwicklung der Löhne geführt hat.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Hohe Gewinne bei Unternehmen</h5>



<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist auch eine andere Statistik. Die Gewinne vieler deutscher Unternehmen sind im Vergleich mit anderen Industriestaaten deutlich stärker gestiegen. Die Stückgewinne* haben seit Ende 2019 bis 2024 um 24 % zugelegt, wohingegen die Lohnstückkosten nur um 13 % angewachsen sind. Das ist ein Anzeichen dafür, dass&nbsp;Unternehmen ihre Preise höher gestalten&nbsp;als es eigentlich notwendig wäre. Gleichzeitig bietet dieser Umstand auch Spielraum für die Aushandlung weiterer Lohnerhöhungen.</p>



<p>Wie hängen diese Zahlen nun mit dem Arbeits- und Fachkräftemangel zusammen? Unbestritten ist, dass der demografische Wandel einen starken Einfluss auf den Arbeitsmarkt hat. Dadurch fehlen beispielsweise in den Pflegeberufen eine Vielzahl an Arbeitskräften.</p>



<p>Doch die Demografie ist eben nicht der einzige Faktor von Bedeutung. Es gibt andere Stellschrauben, mit denen sich der Fachkräftemangel zumindest abmildern lassen kann. Neben der Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland, spielen&nbsp;die Vergütung, sowie die Arbeitsbedingungen&nbsp;eine große Rolle. Doch ein Vergleich von Löhnen und Gehältern aus den Jahren 2017 und 2022 zeigt: Nur in zwei der 15 bedeutendsten Mangelberufe sind die Gehälter nennenswert überdurchschnittlich gestiegen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Lohnentwicklung in Mangelberufen</h5>



<p>Hier kommen wieder die Pflegeberufe ins Spiel. Angetrieben durch die Bedeutung dieser Branche während der Corona Pandemie, sind die Gehälter überdurchschnittlich gestiegen. Das betrifft interessanterweise nur die Altenpflege, die zuvor aber auch deutlich hinter der Krankenpflege zurück lag. Auch die zweite Branche, die eine überdurchschnittliche Steigerung aufweist, hängt eng mit der Pandemie zusammen: Die Gastronomie.</p>



<p>Alle weiteren Fachkräfte-Mangelberufe (wie zum Beispiel viele Berufe im Baugewerbe) haben sich im Bezug auf den Lohn entweder höchstens gleich oder schwächer als der Durchschnitt entwickelt.</p>



<p>Lässt sich da tatsächlich noch von einem Fachkräftemangel sprechen? Oder ist es nicht eher so, dass die Unternehmen teils keinen Gebrauch von den Instrumenten machen, durch die sie qualifizierte Fachkräfte gewinnen könnten?</p>



<p>Auch wenn die Meinungen bei diesem Thema auseinander gehen, so ist zumindest eindeutig, dass durch bessere Löhne und Arbeitsbedingungen größere Anreize für Fachkräfte geschaffen werden. Für eine langfristige Perspektive ist es darum essenziell, diese Debatte weiter zu führen.</p>



<p>* Als Stückgewinn wird die Differenz zwischen Erlös und Kosten pro Einheit bezeichnet, während die Arbeitskosten für eine bestimmte Einheit auch Lohnstückkosten genannt werden.<br>Quelle:&nbsp;<a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/gierflation-inflation-oecd-realloehne-unternehmen-gewinne-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau</a></p>



<p></p>
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		<title>Hurra! Das Sommerloch ist da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 09:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Workation]]></category>
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<p>Das Sommerloch spielt in der Regel vor allen Dingen in Politik und Medien eine Rolle. Dort scheint sich in den heißen Sommermonaten des Jahres meist wenig Substanzielles zu bewegen. Oftmals führt das dazu, dass über kleinere Ereignisse unverhältnismäßig groß aufgeblasen und berichtet werden. Doch auch vor dem HR-Bereich macht das Sommerloch nicht halt. Das ist logisch, wenn man sich vor Augen führt, dass in dieser Zeit nicht nur viele Arbeitnehmer im Urlaub sind, sondern auch potenzielle Bewerber und wichtige Entscheidungsträger in den Unternehmen. Dementsprechend kommt es auch auf dem Arbeitsmarkt im Sommer regelmäßig zu einer Flaute, die auch wir spüren, indem die Anzahl der Aufträge für Recruiting-Kampagnen zurückgeht.</p>



<p>Passend zur Urlaubszeit haben wir ein paar aktuelle Zahlen zum Thema &#8222;Vacation und Workation&#8220; aus einer <a href="https://presse.koenigsteiner.com/2024/06/06/workation-und-urlaub-whitepaper/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe</a>.</p>



<p>Das<strong> </strong>Arbeiten im Urlaub<strong> </strong>scheint unter deutschen Arbeitnehmern nicht gerade wenig verbreitet zu sein. So geben beispielsweise 27 % der Befragten an, im Urlaub immer telefonisch erreichbar zu sein. Ebenfalls interessant: 13 % der Befragten arbeiten regelmäßig im Urlaub und 35 % haben schon mindestens einmal im Urlaub gearbeitet. Das ist beinahe die Hälfte aller Beschäftigen.</p>



<p>Fraglich bleibt hier natürlich, welche Motivation hinter der Bereitschaft steckt. Ob es eher der Druck von oben ist oder das „typisch deutsche Pflichtbewusstsein“ lassen wir an dieser Stelle einmal offen. Drehen wir die Perspektive einmal um und schauen uns aktuelle Zahlen zum Thema &#8222;Workation&#8220;<strong> </strong>an. Dieser Trend scheint sich allmählich weiter zu verbreiten. Laut der Umfrage haben bereits 15 % der Befragten eine Workation gemacht. 13 % geben an, dass ihr Arbeitgeber die Möglichkeit anbietet. Das wirkt noch sehr verhalten und steht im Kontrast zu dem, was sich Arbeitnehmer wünschen.</p>



<p>Denn 39 % geben an, dass ihr Arbeitgeber es nicht anbietet, sie es sich aber wünschen würden. Hier gibt es definitiv eine Diskrepanz. Unternehmen, bei denen eine Workation theoretisch umsetzbar ist, sollten auf jeden Fall über dieses Angebot nachdenken, da es ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Ringen um qualifizierte Arbeitskräfte verschaffen kann. Diese Ergebnisse decken sich auch mit Zahlen aus einer Statista-Umfrage von 2022. Die besagt nämlich, dass 12 % der Berufstätigen in Deutschland bereits eine Workation durchgeführt haben. Weitere 23 % der Befragten gaben an, dass sie daran interessiert wären, dies in Zukunft zu tun.</p>



<p>Es zeigt sich also, dass der Anteil der Interessenten deutlicher gestiegen ist als die Anzahl derer, die tatsächlich schon eine Workation gemacht haben. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass auf<strong> </strong>Arbeitgeber-Seite Nachholbedarf besteht.</p>
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		<title>Generationsübergreifende Empathie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 08:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Gen Z]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Z]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnhaftigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat beinahe Tradition, sich in regelmäßigen Abständen über die jüngere Generation gesellschaftlich zu echauffieren. So wird auch aktuell wieder eine&#160;Debatte über die viel zitierte Gen Z&#160;geführt. Von unrealistischen Ansprüchen über Faulheit bis hin zu fehlender Belastbarkeit reichen die formulierten Kritikpunkte. Handelt es sich hier um eine berechtigte Kritik oder könnte man mit Blick auf [&#8230;]]]></description>
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<p>Es hat beinahe Tradition, sich in regelmäßigen Abständen über die jüngere Generation gesellschaftlich zu echauffieren. So wird auch aktuell wieder eine&nbsp;Debatte über die viel zitierte Gen Z&nbsp;geführt. Von unrealistischen Ansprüchen über Faulheit bis hin zu fehlender Belastbarkeit reichen die formulierten Kritikpunkte. Handelt es sich hier um eine berechtigte Kritik oder könnte man mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage nicht doch ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen?</p>



<p>Schaut man sich beispielsweise die Entwicklung der Reallöhne in Deutschland der letzten Jahrzehnte an, fällt schnell auf, dass wir einen kritischen Punkt erreicht haben. Begünstigt durch Finanz- und Energiekrisen, Kriege und Pandemie stiegen die Verbraucherpreise deutlich stärker an als die Reallöhne. Eine Konsequenz daraus: heute ist es viel seltener möglich, Wohneigentum zu finanzieren oder sich finanziell abzusichern. Gleichzeitig wird ein unvermindert&nbsp;hoher Wille zur Leistungsbereitschaft gefordert. Ist es nicht nachvollziehbar, wenn sich junge Menschen da fragen: Wofür eigentlich?!</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>MEHR VERSTÄNDNIS FÜR ALLE</strong></h5>



<p>Die Gen Z wächst in einer Welt auf, die zunehmend von&nbsp;unsicheren Verhältnissen geprägt&nbsp;ist. Früheren Generationen war es eher möglich einen gefestigten Glauben an stetig besser werdende Verhältnisse und nicht endenden Wachstum zu entwickeln. Es sind aber nicht nur die vielen globalen Krisen, die ihre Wirkung entfalten. Der&nbsp;technologische Fortschritt&nbsp;der letzten zwei Jahrzehnte war so rasant, dass er sich zwangsläufig auf die Entwicklung, die Verhaltensweisen und die normativen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft und ganz besonders der jungen Menschen ausgewirkt hat. Es braucht schon eine gewisse Zeit, um derart tiefgreifende Transformationen in eine sinnvolle Balance zu bringen.</p>



<p>Sehr grob gesagt scheinen sich zwei Trends bei der Gen Z abzuzeichnen, die man als widersprüchlich wahrnehmen könnte. Ein großer Teil wünscht sich&nbsp;Freiheit, Flexibilität und Sinnhaftigkeit&nbsp;in ihrem Arbeitsleben. Auf der anderen Seite stehen die jungen Menschen, denen vor allen Dingen&nbsp;Sicherheit und ein gutes Einkommen&nbsp;wichtig sind. Beides erscheint im Kontext der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt nur logisch zu sein. Zudem schlägt der eher konservativ geprägte Wunsch nach Sicherheit und gutem Einkommen eine Brücke zu den älteren Generationen. Doch nicht nur in dem Bereich gibt es Übereinstimmungen. Viele der Veränderungen in unserer modernen Arbeitskultur (flexiblere Arbeitszeiten, remote work, 4-Tage-Woche) werden über alle Altersstufen und Generationen hinweg als positiv betrachtet und angenommen. Insofern ist der Graben zur Gen Z vielleicht nicht so tief wie allgemein behauptet wird.</p>



<p>Hilfreich für ein besseres gegenseitiges Verständnis und um gemeinsam Lösungen für wichtige Probleme zu finden sind ein hohes Maß an Offenheit und Empathie. Sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen ist in jedem Fall produktiver als ausschließlich die unterschiedlichen Ansichtsweisen zu betonen. Das gilt für beide Seiten gleichermaßen. Es ist sinnvoll, einen Raum für Dialog und Austausch zu schaffen, in dem die Möglichkeit besteht, zu gemeinsamen Kompromissen zu gelangen.</p>
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		<title>Emotionale Mitarbeiterbindung – warum sie so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Ullmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 08:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mitarbeiterbindung ist in Deutschland auf dem tiefsten Punkt seit 2012. Das zumindest besagt die Umfrage des Gallup Engagement Index. Demnach haben 19 % der Arbeitnehmer in Deutschland&#160;keinerlei emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Besonders in Zeiten eines akuten Arbeitskräftemangels ist das ein besorgniserregender Wert. Denn je niedriger die Bindung an das Unternehmen ist, desto höher [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Mitarbeiterbindung ist in Deutschland auf dem tiefsten Punkt seit 2012. Das zumindest besagt die Umfrage des Gallup Engagement Index. Demnach haben 19 % der Arbeitnehmer in Deutschland&nbsp;keinerlei emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Besonders in Zeiten eines akuten Arbeitskräftemangels ist das ein besorgniserregender Wert. Denn je niedriger die Bindung an das Unternehmen ist, desto höher steigt die Wechselbereitschaft.</p>



<h5 class="wp-block-heading">WARUM IST DIE EMOTIONALE MITARBEITERBINDUNG IN DEUTSCHLAND SO NIEDRIG?</h5>



<p>Die Gründe für diesen Trend sind vielfältig. Eine große Rolle spielen hier beispielsweise&nbsp;weltpolitische Geschehnisse. Ökonomische und ökologische Krisen, Kriege, Inflation und ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit wirken sich auf den psychischen und emotionalen Zustand vieler Menschen aus.</p>



<p>Dazu kommt die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer sind sich zunehmend bewusst darüber, dass es in vielen Bereichen offene Stellen gibt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine bessere Position mit mehr Benefits zu ergattern.&nbsp;Somit sinkt die Attraktivität des aktuellen Arbeitgebers&nbsp;und damit auch die emotionale Bindung.</p>



<p>Mittlerweile wissen wir auch, dass bei vielen jungen Menschen, die jetzt neu auf den Arbeitsmarkt kommen ein Wertewandel stattfindet. Noch immer sind ein sicherer Arbeitsplatz und ein gutes Gehalt gern gesehen. Das sind allerdings lange nicht mehr die einzigen Faktoren, die Einfluss auf die Jobwahl haben. Da heutzutage oftmals Löhne nicht im selben Verhältnis wie die Lebenshaltungskosten gestiegen sind, werden die Anreize für eine profitable Karriere kleiner. Dagegen treten&nbsp;sinnhafte Werte zunehmend in den Vordergrund. Nachhaltigkeit, Flexibilität und eine hohe Identifikation mit den Arbeitsinhalten gewinnen an Bedeutung.</p>



<p>Vermutlich hat auch der Wandel der Arbeitsformen einen Effekt bei der Thematik. Dezentrales Arbeiten verbreitet sich immer weiter. Angefacht durch die weltweite Corona-Pandemie haben wir hier in den letzten Jahren einen rasanten Wandel miterlebt. Ein negativer Aspekt dabei: Die Bindung zu Kollegen und Teams leidet unter der Arbeitsweise. Weniger informeller Austausch und weniger gemeinsame Erlebnisse führen zu&nbsp;geringerer Identifikation mit der Arbeit&nbsp;und dem Unternehmen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>WELCHE MASSNAHMEN SIND HILFREICH?</strong></h5>



<p>Mit welchen Maßnahmen können Unternehmen der schwindenden emotionalen Bindung entgegentreten? Da es sich um die&nbsp;emotionale&nbsp;Bindung dreht spielen objektive Faktoren wie ein gutes Gehalt, ein moderner Arbeitsplatz oder reizvolle Benefits hier eine eher untergeordnete Rolle. Natürlich sollte auch in diesen Bereichen ein attraktives Angebot vorhanden sein.&nbsp;Wichtiger jedoch sind&nbsp;weiche&nbsp;Faktoren. Ein gutes Beispiel dafür ist die viel zitierte Wertschätzung. Der Zusammenhang ist eindeutig: Wer sich in seiner Arbeit nicht wertgeschätzt fühlt, der empfindet keine besondere emotionale Bindung.</p>



<p>In eine ähnliche Richtung geht das Thema Unternehmenswerte. Eine echte Identifikation mit dem Arbeitgeber kommt erst dann zustande, wenn sich die persönlichen Werte zu einem großen Teil mit denen des Unternehmens decken. Dabei ist es essenziell, dass diese&nbsp;Werte auch authentisch gelebt&nbsp;und verkörpert werden.</p>



<p>Ganz sicher spielt auch ein gutes kollegiales Umfeld eine große Rolle bei der emotionalen Bindung von Mitarbeitern. Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind ein entscheidender Faktor dafür, sich an seinem Arbeitsplatz wohlzufühlen.</p>



<p>Wer das Gefühl hat, in seiner Lage auf der Stelle zu treten, der kann schnell unzufrieden werden. Deshalb sollten Arbeitgeber ihren Angestellten genügend Anreize für die berufliche und optimalerweise ebenfalls für die&nbsp;persönliche Weiterentwicklung&nbsp;bieten. Es lohnt sich, einmal über die üblichen professionellen Weiterbildungsmaßnahmen hinaus zu denken.</p>



<p>Ein offener, transparenter und wertschätzender Austausch in einer gut gepflegten Feedbackkultur ist ein weiterer wichtiger Faktor. Nur wer sich als Person mit eigener Meinung im Arbeitsumfeld wahrnimmt, kann auch eine Bindung entwickeln.</p>



<p>Auch wenn die emotionale Mitarbeiterbindung sich aktuell auf einem Abwärtstrend befindet, können Unternehmen geeignete Maßnahme ergreifen, dem entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei, nicht nur die objektiven Faktoren in den Fokus zu nehmen, sondern den Blick vor allen Dingen auf die Werte- und Unternehmenskultur zu richten.</p>
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